Tierhaltung

Die Nutztierhaltung in Bayern ist auf den Schutz von Verbrauchern, Tieren und Umwelt ausgerichtet.

Ansprechpartner

Rudolf Hahn
AELF Bamberg
Schillerplatz 15
96047 Bamberg
Telefon: 0951 8687-12
Fax: 0951 8687-17
E-Mail: poststelle@aelf-ba.bayern.de

Meldungen

Tierhaltererklärung seit 1. Juli 2019 erforderlich
Nationaler Aktionsplan Kupierverzicht

Schwein

© Anatolii - adobe.stock.com

Im September 2018 beschloss die Agrarministerkonferenz in Deutschland den "Nationalen Aktionsplan Kupierverzicht". Die EU-Kommission hatte zuvor bemängelt, dass in vielen Mitgliedstaaten routinemäßig der Schweineschwanz kupiert wird, um Schwanzbeißen zu vermeiden. Das Kupieren des Schweineschwanzes ist jedoch nach geltendem Recht nur erlaubt, wenn es im Einzelfall zum Schutz des Tieres oder anderer Tiere unerlässlich ist. 

Seit dem 1. Juli 2019 muss in jedem schweinehaltenden Betrieb, der kupierte Schweine hält, eine Tierhaltererklärung vorhanden sein. Diese Tierhaltererklärung muss dem Veterinäramt bei Kontrollen vorgelegt werden. Sie ist ein Jahr gültig. Der Tierhaltererklärung geht eine Risikoanalyse voraus, um mögliche Schwachstellen im Stall aufzudecken und Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Beim Zukauf von Schweinen muss neben der Tierhaltererklärung für den eigenen Betrieb auch die des Betriebes vorliegen von dem die Schweine stammen.

Informationen, Checklisten, Tierhalterklärung - Aktionsplan Kupierverzicht Externer Link

Rinder, Schafe, Ziegen
Blauzungenkrankheit in Deutschland - Freiwillige Impfungen empfohlen

Grafische Darstellung einer Kuh, auf der Insekt sitze und die Spritze bekommt

© lantapix - stock.adobe.com

Seit Dezember 2018 ist die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) zurück in Deutschland. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt die Impfung für Rinder und kleine Wiederkäuer. Wer Tiere freiwillig impfen lassen will, benötigt dazu in Bayern eine Genehmigung des Veterinäramts.  

Informationen für Tierhalter - Staatsministerium Externer Link

Salmonellen in Futtermitteln - das müssen Landwirte beachten

Sojaextraktionsschrot in Futterschaufel © LfL

© LfL

Falls ein Tierhalter mit möglicherweise salmonellenbelasteten Futtermitteln beliefert wurde, muss dieser einige rechtliche Vorgaben beachten. Die betroffene Ware darf nicht mehr in den Verkehr gebracht oder verfüttert werden. Die Rücknahme der betroffenen Ware wird behördlich überwacht. Die LfL informiert, was Landwirte beachten sollten und wie mit dem Futter zu verfahren ist.  

Salmonellen in Futtermitteln - Hinweise LfL Externer Link

Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen - LfL Externer Link

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus: Die Seuche ist nicht mehr weit von Bayern entfernt und ein Auftreten erscheint auch überall in Bayern jederzeit möglich. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Afrikanische Schweinepest - Staatsministerium Externer Link

Schweinezucht und -haltung
Spezielles Beratungsangebot für Ferkelerzeuger

Ferkel in der Bucht

© LfL

Die Schwerpunktberatung zur Ferkelerzeugung unterstützt Landwirte. Sie infomiert über gesetzliche Neuerungen und aktuelle Förderkonditionen. Außerdem zielt das Projekt darauf ab, die ökonomischen und produktionstechnischen Verhältnisse im Einzelbetrieb unter Einbeziehung des Tierwohls zu verbessern.  

Schwerpunktberatung - Staatsministerium Externer Link

Schwerpunkte

Rinder- und Milchviehhaltung

Milchviehhaltung

Etwa 2.113 landwirtschaftliche Unternehmer in unserer Region halten rund 15.470 Milchkühe. In unserer Region gibt es rund 503 Kuhhalter. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Rinderhaltung am AELF Münchberg. 

Fachzentrum Rinderhaltung Münchberg Externer Link

Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung

Kalb auf Weide

Das neue landesweite Fachzentrum in Schwandorf ist Ansprechpartner in Fragen der Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung.  

Fachzentrum Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung Schwandorf Externer Link

Rinderzucht

Rinderzucht

Züchtung verbessert die Leistungsfähigkeit der Tiere, ihre Gesundheit und die Qualität der tierischen Erzeugnisse. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Rinderzucht am AELF Bayreuth.  

Fachzentrum Rinderzucht Bayreuth Externer Link

Rinderzucht - LfL Externer Link

Schweine

Zuchtsauen in einer Liegekoje

In unserer Region gibt es rund 3.020 Zuchtsauen und etwa 12.632 Masttiere. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Schweinezucht und ‑haltung am AELF Coburg. 

Fachzentrum Schweinezucht/‑haltung Coburg Externer Link

Arbeitsbereich Schwein - LfL Externer Link

Geflügel, Schafe, Ziegen und Wild

Huhn © ccke - Fotolia.com

© ccke - Fotolia.com

Für die Halter von Geflügel - unter anderem werden in der Region rund 30.000 Legehennen gehalten -, Schafen, Ziegen und Wild ist das Fachzentrum Kleintierhaltung am AELF Kitzingen Ansprechpartner. 

Fachzentrum Kleintierhaltung Kitzingen Externer Link

Geflügelhaltung - LfL Externer Link

Schafzucht - LfL Externer Link

Pferde

Pferde, Foto: Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger

In unserer Region gibt es rund 2.000 Pferde. Als Betriebszweig bietet die Pensionspferdehaltung für Landwirte ein zusätzliches Einkommen. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Pferdehaltung am AELF Ansbach 

Fachzentrum Pferdehaltung Ansbach Externer Link Info

Pferdezucht - LfL Externer Link Info