Tierhaltung
Unser Amt ist direkter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Fragen des Tierwohls und der Tierhaltung in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt bei den Nutztierarten Rinder (z. B. Milchkühe, Mutterkühe, Fleischrinder), Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Gehegewild und Pferde.
Ansprechpartner ist das Sachgebiet Landwirtschaft unseres Amtes.
Meldungen
Newcastle-Krankheit / Newcastle Disease
Erhöhte Wachsamkeit für Geflügelhaltungen
© StMELF
In Bayern wurde erstmals seit Jahrzehnten die Newcastle-Krankheit (ND) bei Nutzgeflügel festgestellt. Beachten Sie die geltende Impfpflicht. Achten Sie ferner auf die Einhaltung geeigneter Biosicherheitsmaßnahmen und informieren Sie bei Auffälligkeiten im Bestand ihren Tierarzt oder das Veterinäramt.
Weitere Informationen - Staatsministerium
Veranstaltung im April 2026
Kunststoffe und Mikroplastik in der Pferdehaltung
Kunststoffe sind längst in der Pferdehaltung angekommen - besonders in Reitböden und Auslaufbefestigungen. Das Netzwerk Fokus Tierwohl veranstaltet zusammen mit dem AELF Abensberg-Landshut und dem AELF Kempten hierzu zwei Präsenzseminare. Ziel ist, ein Bewusstsein für die Entstehung und Verbreitung von Mikroplastik zu schaffen und praxisnahe Alternativen aufzuzeigen.
28.04.26 in Landshut - LfL
27.04.2026, 9:30 bis 15:45 Uhr, LfL-Forum Grub
DigiMilchPro Kickoff – Start des Folgeprojekts von DigiMilch
© LfL
DigiMilchPro startet! Am 27. April 2026 findet im LfL-Forum Grub die kostenlose Kickoff-Veranstaltung des Nachfolgeprojekts von DigiMilch mit Impulsvorträgen, Projektvorstellung, Rückblick und Workshop statt. Es geht u. a. um Daten im Feld, Künstliche Intelligenz im Stall und Weidemanagement.
Weitere Infos und Anmeldung - LfL
Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH e. V) bestimmt seit 1984 jedes Jahr die gefährdete Nutztierrasse des Jahres. Für das Jahr 2025 wurde die Rasse Gelbvieh ausgewählt. Mehr
Innovative Zauntechniken gegen Wölfe
Demofläche zur wolfsabweisenden Zäunung
© Simon Vornberger / AELF KW
Der Schlag muss sitzen: Gleich beim ersten Kontakt mit einem Weidezaun muss ein Wolf merken, dass es unangenehm ist, wenn er vom Strom im Weidezaun getroffen wird. Wie genau solche Techniken funktionieren, können Tierhalter und Interessierte in Schwarzenau anschauen. Dort ist eine Demofläche zur wolfsabweisenden Zäunung entstanden, im nordbayerischen Raum einzigartig.
Weitere Informationen – AELF Kitzingen-Würzburg
Gegen Übergriffe durch den Wolf
Förderung von Herdenschutzmaßnahmen
Zur Unterstützung der bayerischen Weidetierhalter werden ab sofort in den Gebieten mit Wolfpräsenz Herdenschutzmaßnahmen zu 100 Prozent gefördert. Dazu zählen z. B. der Bau von Zäunen und die Anschaffung mobiler Ställe zum Schutz gegen Wölfe.
Förderprogramm - Staatsministerium
Schwerpunkte
Kuh im Laufstall
Auch im Dienstgebiet des AELF Bamberg gibt es neben rund 120 Milchviehbetrieben mit Laufstallhaltung aktuell noch ca. 180 Betriebe mit Anbindehaltung. Das AELF Bamberg geht gezielt auf alle Anbindehalter zu und bietet ihnen an, sie bei der Umstellung zur Kombinations- oder zur Laufstallhaltung ebenso beratend zu unterstützen wie bei der Suche nach Einkommensalternativen und nach geeigneten Fördermöglichkeiten. Mehr
Schwerpunktberatung für schweinehaltende Betriebe
Die Schwerpunktberatung zur Haltung und Fütterung unterstützt schweinehaltende Betriebe bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen. Das Tierwohl und die Einhaltung der Vorgaben der Düngegesetzgebung stehen im Vordergrund. Ziel ist es, die Zahl der Betriebe sowie der Zucht- und Mastschweine in Bayern zu stabilisieren.
Schwerpunktberatung - Staatsministerium